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Tierrettung in der Zeitung
Die Tierrettung in der Zeitung
Am 15.03.2010 war die Tierrettung Südbaden mit einem Artikel im Südkurier.
Tuttlingen
Blitzmeldung Polizeimeldung Kampfhund
„Kampfbestie“ frisst Beruhigungsmittel und dreht völlig durch
[9]
Ein unter einer Überdosis Medikamente stehender Kampfhund hat am Wochenende in Tuttlingen durchgedreht und einen Polizeieinsatz ausgelöst.
Kampfhund im Tierheim
Ein Staffordshire-Mischling - Symbolbild.
dpa
Am spätern Samstagabend bat eine Frau die Polizei um Hilfe, weil ihre Tochter mit ihrem Kampfund nicht mehr fertig werde. Dieser sei fortwährend aggressiv. Als die Polizeistreife an der Wohnung eintraf, konnte die junge Frau ihren angriffslustigen Hund kaum noch an der Leine und unter Kontrolle halten. Sofort fletschte er die Zähne und wollte auf die Polizisten losgehen.
Angesichts der akuten Gefahr zogen sich die Mutter und die Polizisten zunächst zurück. Die 17-Jährige, die scheinbar noch einigermaßen Einfluss auf ihren Hund hatte, blieb mit diesem im Haus zurück und wartet zunächst von dort aus auf das von der Polizei alarmierte Team der Tierrettung Radolfzell und den Tierarzt.
„In der Zwischenzeit wurde der Polizei bekannt, dass der einjährige und zirka 45 Kilogramm schwere Staffordshire-Mastino-Mix in einem unbeaufsichtigten Moment an die in der Handtasche der Tochter aufbewahrten Beruhigungsmedikamente geraten war und diese komplett aufgefressen hat“, informierte Polizeisprecher Wolfgang Schoch. Dadurch kam es zu einer Überdosierung mit der Folge, dass eine gegenteilige Wirkung, auch für den Hund, eintrat und dieser sozusagen sich urplötzlich zu einer „Kampfbestie“ entwickelte.
Für die Polizisten war es von außen nicht zu überhören, dass die junge Hundehalterin ihren wild gewordenen Hund nicht bändigen konnte. Weil für die Polizisten es nun offensichtlich war, dass auch die Hundehalterin sich in einer akuten Gefahr befand, entschlossen sich, nicht länger auf das Eintreffen der Tierrettung zu warten, sondern die 17-Jährige schnellstens aus dem Haus zu holen, um sie vor ihrem eigenen Hund in Sicherheit zu bringen.
Nachdem sie in das Haus zurückgekehrt waren, gelang es den Polizisten mit ihren Schlagstöcken den aggressiven Hund soweit zurückzudrängen, bis die 17-jährige Hundehalterin vor ihm in Sicherheit war. Anschließend schlossen sie die Tür zu und ließen den Hund in der Wohnung zurück. Kurze zeit später erschien dann angeforderte Tierrettung aus Radolfzell.
Dieser gelang es mit allergrößter Mühe und der Unterstützung der beiden Streifenpolizisten, dem Kampfhund die Fangschlinge um den Hals zu legen. Dies war aber alles andere als einfach, denn der Staffordshire entwickelte eine solche Kraft und Gewalt, dass er einem der beiden Tierretter seinen zum Schutz angelegten Beißarm regelrecht zerfetzte. Damit war die Gefahr zwar vorerst gebannt, das Tier aber noch lange nicht ruhig gestellt. Erst als das vom Tierarzt gespritzte Beruhigungsmittel wirkte, war es möglich, den Hund ins Tierheim zu transportieren.
Über den weiteren Verbleib des Hundes und was mit ihm geschehen soll, werden die zuständigen Ordnungsbehörden entscheiden. Trotz der enormen Gefahr blieben alle Beteiligten, selbst die Tochter äußerlich unverletzt.
Die Tier - Ambulanz erweitert Ihren Einsatzbereich
Die Tierrettung Südbaden kooperiert seit kurzer Zeit mit dem Tierrettungsdienst
der Schweiz. Die überregionale Zusammenarbeit ermöglicht daher eine noch flächendeckendere Tierrettung. In Kürze stellen wir den Tierretungsdienst
Schweiz auf unserer Seite noch näher vor. Hier zunächst der Link
www.tierrettungsdienst.ch
Tierrettung im Fernseh
Tierrettung im Fernsehen
Wir waren im Fernsehen!
Am 12.02.10 und am 17.02.10 jeweils um 16.30Uhr auf VOX bei
"Menschen, Tiere und Doktoren". Weitere Sendungen in denen die Tierrettung Südbaden vertreten ist, werden bei genaueren Daten hier bekannt gegeben.
Und wieder hat uns das Fernsehn begleitet.
Diesmal war der SWR bei unserer Tier-Ambulanz dabei.Tatjana Geßler mit Ihrer Sendung "Tatjanas Tiergeschichten,Dienstags um 18.45 Uhr in der Landesschau"berichtete über die Arbeit der Tier-Ambulanz.
Weitere folgen sind in den nächsten Monaten angedacht.






