2010
Einsätze
Unsere Einsatzfahrzeuge
Vom 1.01.2010 bis 31.12.2010 hat die Tierrettung 1140 Einsätze bewältigt.
Verwahrloste Katzen
In einem HAus mussten 9 verwarloste Katzen eingefangen werden.Diese wurden dann auf verschiedene Tierheime verteilt.
Hund in Rolltreppe eingeklemmt
Hund ist mit der Pfote in einer Rolltreppe in einem Kaufhaus in Singen eingeklemmt. Nach der Befreiung wird die Wunde von unserem TA versorgt.
Pferd in die Klinik transportiert
Pony mit akuter Schlundverstopfung in die Klinik gebracht und beim Endoskopieren assistiert. Das Pony wurde in der Nacht noch Not opperiert!
Ente Hängt fest
Ente hängt in einem Drahtgestell fest. Der Draht hat sich durch den Fuß gebohrt.
Hunde-Suchaktion
Hundesuchaktion in Überlingen. Hund wurde nach 4 Tagen eingefangen und konnte seinen Besitzern zurück gegeben werden.Es gestaltete sich recht schwierig da der Hund sehr scheu war und aus desolaten Zuständen aus Spanien kam.Beim Spaziergang lief der Hund dann der Neuen Besitzerin weg.
Gebäudebrand
Bei einem Gebäudebrand mit enormen Sachschaden, holte die Feuerwehr 3 Leguane und 2 Hasen aus dem Gebäude.Die Leguane mussten mit schweren Rauchgasinhalationen erstversorgt und zur Tierärztlicher Behandlung gebracht werden.Die Hasen konnten leider nur noch Tod geborgen werden.
Katze steckt fest
Katze hat sich zwischen 2 Betonmauern so verkeilt,daß sie alleine nicht mehr rauskam.Mit großer Mühe mußte ein Zugang durch die Mauer gemacht werden,um die Katze befreien zu können.Sie kam mit Prellungen davon.
schwerer Verkersunfall auf einer Bundesstraße
Bei einem schweren Verkehrsunfall mit 5-6 zum teil Schwerverletzten wurde die Tier-Ambulanz nachts alarmiert.Durch die Feuerwehr wurde auch ein im Fahrzeug befindlicher Hund gerettet der durch die Tierretter erstversorgt wurde.Der Hund hatte Glück im Unglück.Mit leichten Prellungen und einem Schock kam er vorrübergehend ins Tierheim, wo ihn kurtze Zeit später Bekannte der Verunfallten abholten.
Katze hängt im Holz fest
In einem Holzschuppen steckte abends eine Katze mit Ihrem Brustgeschirr fest.Die Tierretter krochen über einen kleinen Zugang vor zur katze und konnten diese berfreien.Mit kleineren Verletzungen konnte diese,nach der Erstversorgung der Tierbesitzerin wieder übergeben werden.
Überwachter Pferdetransport
Wir mußten ein Pferd aus einer Klinik im Entlastungsgeschirr,mit Kreißlaufüberwachung nach Nordreinwestfalen transportiern!Am Nachmittag konnten wir das Tier ohne größere Komplikationen an den weiterbehandelden Tierarzt übergeben.
Pferd in Güllegrube eingebrochen
Kurtz nach 19.00 erreichte die Pferde-Ambulanz der Tierrettung ein Notruf,daß ein Pferd in eine Grube eingebrochen sei und nicht mehr raus kommt.Trotz des Feierabendverkehrs waren die Helfer schnell vor Ort und es stellte sich heraus daß eine Abdeckung einer Güllegrube am Stall nachgegeben hat und das Pferd mit dem linken Hinterbein eingebrochen war und mit eigener Kraft nicht mehr rauskam.Mit dem Bergungsequidment der Pferde-Ambulanz und einem aus der Nachbarschaft herbeigerufener Bagger,konnte das Tier schnell und sicher aus seiner misslichen Lage befreit werden.Die anwesende Tierärztin betreute das Pferd wärend der Rettung.Das Pferd konnte mit einem Schock, ein paar Prellungen und Schürfwunden im heimischen Stall bleiben!
40 Katzen aus einem desolaten Haus geholt
Das Dachgeschoß des Hauses
Die Tierrettung wurde von der Katzenhilfe Radolfzell als Unterstützung angefordert, um Katzen aus einem Haus in einer Gemeinde im Hegau einzufangen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die jeweiligen Führungspersonen beider Vereine nicht gedacht, daß es ein so großes materielles, logistisches und personelles Ereignis wird. Bei der Begehung des Hauses wurde dieses aber sehr schnell klar und die Telefone standen nicht mehr still. I n kürzester Zeit wurden Transportboxen, Fanggeräte und Personal an die Einsatzstelle nachgeordert. Den Helfern bot sich ein schreckliches Bild. Das Haus befand sich in einem schlimmen Zustand, wie man auf dem Bild erkennen kann. Die Helfer waren von 11.00 Uhr bis 21.30 Uhr damit beschäftigt, das komplette Haus zu durchsuchen! Insgesamt wurden 40, zum Teil nicht anfaßbare Katzen, aus dem Haus transportiert. Davon waren ca. 18 Babykatzen zum Teil erst wenige Tage alt. Mit einem logistischen Meisterwerk der Katzenhilfe und der Mithilfe zweier Tierarztpraxen aus dem Landkreis KN wurden sie untersucht, medizinisch versorgt und an organisierte Pflegestellen vermittelt.
Schwanenfamilie legt Zugverkehr lahm
Die zwei Elterntiere und das Baby
Am frühen Morgen wurde die Tier-Ambulanz von der Bundespolizei um Hilfe gerufen.Eine Schwanenfamilie mit 5 Kücken hatte sich auf einer viel befahrenen Bahnstrecke niedergelassen und behinderten den Zugverkehr.Ein sehr starkes männliches und ein weibliches Tier konnten eingefangen und gerettet werden.4 der 5 Küken konnten leider nur noch tot geborgen werden.Das 5 schwerverletzte Küken mußte leider kurtze Zeit Später von einem Tierarzt eingeschläfert werden.Die beiden Elterntiere konnten nach der erstversorgung wieder am Bodensee freigelassen werden.
geimeinsamer Einsatz mit dem THW Radolfzell
Transport des verletzten Schwanes zur Anlegestelle
Innerhalb von 2 Wochen wurde die Tier-Ambulanz zu 2 Schwaneinsätzen gerufen, die mit Angelhaken verletzt wurden.1.Einsatz:1 Schwan hatte auf dem Untersee im Bereich des Mettnaubades einen Angelhaken mit Schnur in der Zunge stecken. Mit Hilfe des THW konnte das Tier schnell ausgemacht und eingefangen werden.Vor Ort konnte der Hacken leider nicht entfernt werden,somit musste der Schwan zu einem nahegelegenen Tierarzt gebracht werden,wo der Haken dann entfernt wurde.Kurze Zeit später wurde das Tier wieder in die Freiheit entlassen. 2.Einsatz: In Wangen am Untersee wurde ein Schwan gesichtet, der auch wieder einen Angelhaken mit Schnur und Bleigewichten um den Hals gewickelt hatte. Dank Unterstützung der Kollegen des THW´s konnte auch diesem Schwan schnell an Ort und Stelle geholfen werden. Auch an dieser Stelle ein Dankeschön an das THW für die gute Zusammenarbeit.
Hund fällt Spaziergänger und Sanitäter an
Hund konnte sicher fix. und transp. werden
Am 12.8.2010 wurde die Tier-Ambulanz von der Polizei um Unterstützung gebeten. Ein ca.60-70 kg schwerer Rottweiler konnte von seiner Gassigängerin nicht mehr gehalten werden, der eigene Maulkorb konnte das Tier abstreifen.Sie stürzte und der Hund griff einen Passanten an. Ein herbeigerufener Sanitäter wurde ebenfals von dem Hund verletzt. Zusammen mit der Polizei wurde das Tier mit entsprechender Ausrüstung fixiert, so daß er niemanden mehr verletzten konnte. Danach wurde der Hund durch die Tier-Ambulanz gesichert abtransportiert.
Pferd mit massiven Darmverschlingungen
Schlange im Wohngebiet
Mit dem Stichwort "Aggressive Schlange vor einer Haustür" wurde die Tier-Ambulanz zu Hilfe gerufen.Innerhalb kürtzester Teit waren die Tierretter zusammen mit der Polizei vor Ort.Der Bereich in dem sich die Schlange aufhielt wurde sicherheitshalber abgesperrt,weil man zu diesem Zeitpunkt nicht wußte um welche Art von Schlange es sich handelte.Da die Schlange sehr aggressiv war und immer wieder "Angriff" hat es eine kurtze Zeit gedauert bis das Tier sicher verwahrt werden konnte.Die Schlange wurde dann einem Reptilienexperten übergeben.Hierbei kam heraus,daß es sich um eine "Natter" Art handelt und auf keinen Fall eine einheimische Schlange ist.Die genaue Bestimmung der Schlangenart wird noch durchgeführt.Woher die Schlange aber kam konnte bis jetzt noch nicht herausgefunden werden.
Ungewöhnlicher Einsatz auf der Autobahn A81
Am 27.9.10 wurde die Tier-Ambulanz der Tierrettung um die Mittagszeit von der Autobahnpolizei zu einem Einsatz auf der Autobahn A81 Bad Dürrheim Richtung Geisingen gerufen.Da sich zufällig ein Fahrzeug der Tier-Ambulanz in der Nähe befand,konnte dieses die Einsatzstelle recht schnell anfahren.Vor Ort stellte sich dann heraus,daß ein Tranzporter ein ca.25 kg schweres Ferkel auf der Autobahn verlohren hatte.Das Ferkel wurde von anderen Verkehrsteilnehmern an der Fahrbahn in den Grünstreifen gelegt.Es hatte Glück im Unglück,nach einer kurtzen Erstversorgung vor Ort, konnte das Tier mit diversen Prellungen,Schürfwunden und einem massiven Schock einem Tierarzt zugeführt werden.Innere Verletzungen konnten zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.Nach der Behandlung durch den Tierarzt hatte die Polizei auch den Besitzer ermittelt und das Tier kam zur weiteren Pflege wieder in den heimischen Stall.Wie das Tier den Tranzporter verlassen konnte war bis dahin unklar.Insgesammt hatte das Fahrzeug 32 Tiere geladen.




