|
Am 19.03.2011 wurde der Tierrettung ein Verkehrsunfall mit einem Hund zwischen Singen und Steisslingen gemeldet. Der Hund solle am Waldrand liegen und sehe sehr schlecht aussehen. Sofort machte sich ein Team auf den Weg. Als die Tierretter an dem besagten Unfallort eintrafen, konnten sie aber niemand feststellen. Nach erneuter Rückfrage und der genauen Beschreibung des Anrufers, konnte ein Hund im Wald, der an einem Baum lag ausfindig gemacht werden. Das Team des Rettungswagens erkannte sofort , daß es sich nicht um einen Unfall handelte, sondern um einen ca 1.5 Jahre jungen, männlichen Haskimischling. Das Tier wohl weggelaufen oder gar ausgesetzt war, hilt sich auch immer in einem ca. 500 Meter Radius auf. Da der Hund sehr scheu war, hat das Team ein 2. Fahrzeug mit einem 2 Team hinzugerufen. Mit vereinten Kräften gelang es den Tierrettern sich zu nähern und den Hund einzufangen. Das Tier war in einem sehr schlechten Zustand. Total abgemagert, dreckig und entkräftet. Beim ersten Check stellten sie auch diverse größere Wunden am Hals fest, die vermutlich von Bissen herrührten. Nach der Erstversorgung und Rücksprache mit einem Tierarzt, der sich bereiterklärt hat, den Hund zu versorgen, brachte der Rettungswagen den Hund in seine Praxis. Am nächsten Tag sah der Hund schon besser aus, hatte sich etwas erholt und war etwas zutraulicher geworden, somit konnte er dem zuständigem Tierheim übergeben werden. Wir sind sicher, daß er sich bald wieder voll erholt hat und einen guten Platz in einer Familie findet.
|